Politische Bildung und Emanzipation

Themen wie Globalisierung, Flüchtlingspolitik und Ernährung stehen hier auf dem Programm. Je nach aktuellem Weltgeschehen können die Seminarinhalte variieren, haben jedoch eine Gemeinsamkeit: Sie fördern die kritische Auseinandersetzung mit Macht- und Herrschaftsverhältnissen und regen zu politischem Engagement an. Die Teilnehmenden recherchieren Hintergrundwissen, entdecken Zusammenhänge und lernen verschiedene, teils widerstreitende Positionen und Alternativen im Themengebiet kennen.

Als Lehrende und Lernende streben wir einen gemeinsamen Erkenntnisgewinn an, der zum eigenständigen Denken anregt. Alle Beteiligten sollen so befähigt werden, ein begründetes Urteil zur jeweiligen Problematik auszubilden und eigene Interessen zu formulieren. Dazu gehört die kritische Selbstreflexion in Bezug auf bestehende Privilegien und Vorurteile sowie die Orientierung an demokratischen Grundwerten.

Die künstlerische Projektarbeit ermöglicht dabei einen eigenen Zugriff auf das jeweilige Thema. Durch das eigene Tun setzen sich die Teilnehmenden in Beziehung zu dem, was sie lernen. Die Präsentation und Veröffentlichung der gewonnenen Erkenntnisse in künstlerischen und medialen Ausdrucksformen wie bspw. Theater oder Radio bringen die Ergebnisse in die öffentliche Debatte ein. Die Teilnehmenden erfahren damit Räume und Wege, politisch zu handeln.