Denkmal-Landschaft Berlin

11.-16.5.2009

Was hat Erinnerungskultur mit Zukunftsfähigkeit zu tun? Für wen werden Denkmäler überhaupt geschaffen? Welche Rolle spielt die Kunst bei der Geschichtsinterpretation und Identitätsbildung? …

Die Werkstatt “Denkmal-Landschaft Berlin” hat das Experiment unternommen, die Denkmäler in Berlin über die künstlerisch-praktische Arbeit zu untersuchen. Eine Woche lang, vom 11. bis 16. Mai 09, näherten sich dreißig junge Erwachsene und sieben KünstlerInnen vom UdK-Institut “Kunst im Kontext”der Denkmallandschaft Berlin an. Die in vier Werkstattgruppen entstandenen Arbeiten waren Teil einer gemeinsam konzipierten und realisierten Ausstellung im Werkbundarchiv, Museum der Dinge, Oranienstr. 25

und sind auf der digitale Pinnwand des Projekts zu sehen:
http://denkmal-landschaft-berlin.tumblr.com/

Mapping:
Anhand von Landkarten, die mit Abbildungen und Informationen verschiedener Denkmäler ergänzt wurden, untersuchte die Gruppe den Einfluss von Denkmälern auf den öffentlichen Raum. Ziel war es, eine kritische Position gegenüber der Berliner Denkmallandschaft zu entwickeln.

Performance Art:
Diese Gruppe näherte sich dem Thema über Körperarbeit, durch persönliche Interpretationen sowie Emotionen unter dem Einsatz multimedialer Geschichten.

Zeichnen:
Hier wurden Zeichnungen als Grundlage zur Darstellung der Denkmallandschaft von Berlin genutzt.

Denkmal:
Welche Form könnte ein Denkmal für unsere heutige Zeit haben? Diese und andere Fragen rund um das Denkmal stellten sich die Teilnehmer dieser Arbeitsgruppe. Im Rahmen eines gemeinsames Prozesses wurde hier ein interaktiver und mobiler Denkmalentwurf geschaffen