Präsentation: Kostümbau

Rappende Trachtenbands, Stickkurse auf youtube, urban gardening mit alten Kartoffelsorten – alles zeitgemäße Formen der Erhaltung und Weiterentwicklung von immateriellem Kulturerbe. UNESCO erklärt: „Kulturerbe endet nicht bei Baudenkmälern oder Kulturgutsammlungen. Es umfasst auch Traditionen und lebendige kulturelle Ausdrucksformen, wie z.B. mündlich überlieferte Traditionen, darstellende Künste, gesellschaftliche Gebräuche, Rituale und Feste, Wissen und Praktiken im Umgang mit der Natur und dem Universum und Fachwissen über traditionelle Handwerkstechniken” (Quelle: http://www.unesco.de/kultur/immaterielles-kulturerbe/konvention/genese.html).

In der diesjährigen Sommerwerkstatt vom 23. bis 31. August trafen sich 37 junge Kunstbegeisterte aus Polen, Spanien, Tschechien und Deutschland im wannseeFORUM zur künstlerischen Entdeckung und Erforschung unseres immateriellen Kulturerbes. Innerhalb von vier künstlerischen Werkstätten (Theater, Tanz, Schwarz-Weiß-Fotografie und Kostümbau) erforschten sie kulturelle Traditionen, mischten sie mit neuen Einflüssen und entdeckten kulturelle Ähnlichkeiten sowie vergessene Wurzeln.

 

Ein ausführlicher Artikel zur internationalen künstlerischen Sommerwerkstatt „crossover-culture-celebration“ wurde im Jahresbericht 2014 des wannseeFORUMs veröffentlicht und kann hier heruntergeladen werden.

 

Die Sommerwerkstatt 2014 wurde durch die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V. (BKJ) finanziell unterstützt.

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