Austausch und Selbstreflexion

"Inklusion" in unterschiedlichen SprachenAuch der Vormittag des dritten Tages stand unter dem Zeichnen der Diskussionen rund um das Seminarthema. Von Interesse waren hierbei die Entwicklungen hin zu einer inklusiven Jugendarbeit in den dreizehn Ländern der Teilnehmenden, was unter anderem auch durch die Präsentation von Good Practice Beispielen veranschaulicht wurde.

Ein reger Austausch fand außerdem auch in Bezug auf die Situation der Jugendarbeit (Anerkennung und Sichtbarkeit, Finanzierungsmöglichkeiten, Professionalisierungsgrad der pädagogischen Fachkräfte usw.) in den verschiedenen teilnehmenden Ländern statt.

Am Nachmittag nahm vor allem die Frage nach der Art und Weise, wie Jugendliche mit diversen Einschränkungen zu unterstützen sind, eine gewichtige Rolle ein. Das Zurückgreifen auf Stereotype und Vorurteile im Hinblick auf die Fähigkeiten und Bedürfnisse bestimmter Zielgruppen und damit einhergehend das Absprechen ihrer Mündigkeit wurden als mögliche Risiken benannt. Als wesentliche Voraussetzungen für eine gelungene Förderung der aktiven Teilnahme an ihren Bildungsangeboten bewerteten die teilnehmenden Fachkräfte und Multiplikator*innen die Schaffung einer vertrauensvollen Atmosphäre sowie eine Kommunikation auf Augenhöhe, die die Jugendlichen befähigt, die eigenen Unterstützungsbedarfe selbst zum Ausdruck zu bringen.

Der Seminartag endete schließlich mit dem Intercultural Night.