Gemeinsame Horizonte, neue Perspektiven.
Beim International Summer Workshop „Shared Horizons“ kamen junge Menschen aus Polen, Spanien, Deutschland und Tschechien zusammen. In fünf künstlerischen Werkstätten – Malerei, Fotografie, Tanz & Theater sowie Musik konnten sie kreativ arbeiten und neue Ausdrucksformen entdecken. Kulturelle Exkursionen nach Berlin ergänzten das Programm.
Seminar results

Wie sehen wir die Welt – und was verändert sich, wenn wir sie durch die Augen anderer betrachten?
In der Fotowerkstatt gingen die Teilnehmer:innen dieser Frage nach. Sie entdeckten die Möglichkeiten der Kamera, entwickelten eigene Bildideen und Serien und erkundeten zu zweit die Berlin. Dabei entstanden persönliche fotografische Perspektiven auf Orte, Menschen und ihre Umgebung. Im gemeinsamen Austausch wurden die Bilder betrachtet, diskutiert und für die Abschlusspräsentation ausgewählt. Die Fotografien erzählen von unterschiedlichen Blickwinkeln und Wahrnehmungen und verbinden sich zu einem gemeinsamen visuellen Dialog.

In der Werkstatt Malerei und Zeichnung wurde mit Farbe, Linie, Fläche und Material experimentiert. Die Teilnehmer:innen setzten sich mit der künstlerischen Ausdrucksweise persönlicher Eindrücke und unterschiedlicher Sichtweisen auf die Welt auseinander.
Dabei entstanden Arbeiten auf verschiedenen Maluntergründen und mit unterschiedlichen Farbmitteln. Materialien wurden ausprobiert, kombiniert und neu gedacht.
Neben individuellen Werken entwickelte die Gruppe auch eine gemeinsame großformatige Arbeit. Im Zusammenspiel der unterschiedlichen Ideen, Spuren und Bildsprachen entstand ein Werk, das den gemeinsamen kreativen Prozess sichtbar macht.
Der Austausch und das gemeinsame Arbeiten waren dabei ein wichtiger Teil des Prozesses. Für die Abschlusspräsentation wurden die Einzelwerke und die gemeinsame Arbeit in einer Ausstellung präsentiert.

In der Theaterwerkstatt wurde mit Körper, Stimme und Rhythmus experimentiert. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie unterschiedliche persönliche und kulturelle Perspektiven auf die Welt auf der Bühne sichtbar und spürbar werden können.
Durch verschiedene Theaterübungen und Improvisationen entwickelten die Teilnehmenden eigene Ausdrucksformen, probierten Neues aus und gingen bewusst kreative Risiken ein. Einzelne Ideen und Impulse wurden miteinander verbunden und zu einer gemeinsamen künstlerischen Sprache weiterentwickelt.
So entstand Schritt für Schritt eine fantasievolle und eigenständige Aufführung, getragen von der Vielfalt der Teilnehmenden und ihren unterschiedlichen Erfahrungen, Perspektiven und Geschichten.

In der Tanzwerkstatt wurde Bewegung zum Ausdruck persönlicher Perspektiven und gemeinsamer Erfahrungen. Die Teilnehmer:innen experimentierten mit Körper, Raum, Rhythmus und Dynamik und entwickelten daraus eigene Bewegungsmotive.
Aus einzelnen Ideen entstand Schritt für Schritt eine gemeinsame Choreografie. Dabei ging es um Begegnung, das Aufeinander-Reagieren und darum, Unterschiede und Gemeinsamkeiten in Bewegung sichtbar werden zu lassen.
Die Abschlusschoreografie verbindet die individuellen Ausdrucksformen der Teilnehmenden zu einem gemeinsamen tänzerischen Ganzen und bringt das Thema „Shared Horizons“ auf die Bühne.

In der Werkstatt „Musik & Songwriting“ wurde gemeinsam kreativ gearbeitet. Jede*r entwickelte einen eigenen Song und konnte dabei auf die musikalischen Ideen und Unterstützung der anderen zurückgreifen. Die Teilnehmenden ergänzten sich gegenseitig, probierten unterschiedliche Klänge und Arrangements aus und ließen so ihre individuellen Songs wachsen. Zur Abschlusspräsentation entstand außerdem eine gemeinsame Cover-Version, die das musikalische Miteinander der Gruppe widerspiegelte. Musik wurde dabei zu einer Sprache, die verbindet und gemeinsame Horizonte schafft.

