Der International Easter Workshop 2026 brachte junge Menschen aus Europa zusammen. In kreativen Workshops konnten sie sich austauschen, voneinander lernen und gemeinsam neue Ideen und Perspektiven entdecken.
Unter dem Titel „Roots“ beschäftigten sich die Teilnehmenden mit ihren Wurzeln, ihrer Identität und ihren Erfahrungen. Durch kreative Methoden, Gespräche und gemeinsame Arbeit lernten sie neue Perspektiven kennen und entwickelten ein besseres Verständnis für sich selbst und andere.
In fünf parallelen Werkstätten setzten sich die Teilnehmenden mit verschiedenen Medien und Ausdrucksformen zum Thema auseinander.
Seminarergebnise
In der Fotografie-Werkstatt zum Thema „Roots“ beschäftigten sich die Teilnehmenden mit Herkunft, Identität und Verbundenheit. Nach einer Einführung in die Kamera entstanden eigene Fotos und kreative Bildideen. Die Teilnehmenden arbeiteten allein und in Gruppen und setzten das Thema auf unterschiedliche Weise um.
Die Fotos wurden anschließend ausgewählt, gedruckt und in einer Ausstellung präsentiert. Ein Museumsbesuch, ein Ausflug nach Berlin sowie fotografische Arbeiten in der Natur ergänzten die Werkstatt.

In der Malereiwerkstatt zum Thema „Roots“ setzten sich die Teilnehmenden mit Herkunft, Identität und ihren persönlichen Wurzeln auseinander. Sie arbeiteten mit Malerei, Zeichnung und Collage auf Papier, Holz und Leinwand.
Dabei experimentierten sie mit Farben, Formen und verschiedenen Materialien. Die entstandenen Werke wurden gemeinsam besprochen und am Ende in einer Ausstellung präsentiert.

In der Theaterwerkstatt wurden verschiedene Theatertechniken mit Fokus auf Körperarbeit, Stimme und Rhythmus im Kontext des Themas „Roots“ erforscht. Im Mittelpunkt stand die Auseinandersetzung mit Herkunft, Verbindungen und Verwurzelung sowie die Zusammenarbeit in der Gruppe. Die unterschiedlichen Ausdrucksformen wurden zu einem gemeinsamen künstlerischen Ganzen verbunden. Der Workshop lud dazu ein, mutig zu experimentieren, persönliche und kulturelle Bezüge zu reflektieren und kreative Risiken einzugehen. Ziel war es, die Kreativität der Teilnehmenden zu fördern und gemeinsam eine fantasievolle, eigenständige Aufführung zu entwickeln.

In der Tanzwerkstatt zum Thema „Roots“ wurden traditionelle und moderne Bewegungen des afrikanischen Tanzes zu einem lebendigen Ausdruck von Rhythmus, Energie und Freude verbunden. Im Mittelpunkt stand der Tanz als kulturelle Praxis, die Geschichte, Gemeinschaft und Identität widerspiegelt.
Gemeinsam wurde die Verbindung zu den eigenen Wurzeln erforscht, der Rhythmus im Körper gespürt und die Musik als leitende Kraft erlebt. Mit viel Energie und Ausdruckskraft konnten die Teilnehmenden ihre Bewegungen frei gestalten und ihre persönliche Stärke entdecken. Die Werkstatt bot einen offenen Raum für alle – unabhängig von Vorerfahrung – um die Kraft und den Spirit des afrikanischen Tanzes zu erleben.

In der Werkstatt „Experimentelle Musik“ wurde gemeinsam improvisiert, ausprobiert und eigene Musik entwickelt. Im Zentrum standen kreative Improvisationstechniken, die sich am Thema orientierten und Raum für persönliche musikalische Ideen eröffneten.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem „Zurück zu den Wurzeln“ der Musik: Die Teilnehmenden bauten und spielten ein eigenes Monochord und erforschten so grundlegende Klänge und Resonanzen.
Am Ende wurde die gemeinsam entstandene Musik in einer wertschätzenden und offenen Präsentation aufgeführt, bei der das gemeinsame musikalische Erlebnis im Vordergrund stand.
Exkursion nach Berlin / d’broeje in Berlin

