Wonach suchen Sie?

„Spielräume entdecken“

„Spielräume entdecken“

jumblr-Praxisqualifizierung zu Spielen in der (medien)pädagogischen Bildungspraxis

Seminartyp
Fortbildung
Zielgruppe
Ab 18 Jahren
Schwerpunkt
Digitalisierung und Demokratie
Sprache
Deutsch

Gemeinsam Spielräume entdecken

Papierflieger wetteiferten mit KI-generierten Bildern, Brettspiel-Klassiker trafen auf innovative Spielideen: im Kooperationsprojekt von lmb und wannseeFORUM erlebten die Teilnehmenden ein abwechslungsreiches Programm, bei dem sie Schritt für Schritt von Teilnehmer:innen zu mitgestaltenden Teilgebenden wurden. Die vorgestellten Spiele reichten vom kurzen Aufwärmspiel über Kartenspiele bis hin zu komplexen Spielabläufen. Ob drinnen, draußen oder digital: alle Spielarten wurden nicht nur präsentiert, sondern vor allem ausprobiert – und immer stand die Frage im Raum: Wie lassen sich diese Ansätze direkt in der (medien-)pädagogischen Arbeit mit Jugendlichen umsetzen?

Gruppe von Menschen sitzt um einen Tisch und spielt ein Planspiel mit Karten und Notizbuch in einem hellen Raum

Tag 1: Inputs und Inspiration

Am ersten Tag standen Inputs von Annette Ullrich (wannseeFORUM) und Isgard Walla (lmb e.V.) im Mittelpunkt: einerseits zu den allgemeinen Lernpotenzialen von Spielen und den „Reglern“, die ein Spiel bestimmen, andererseits zu digitalen Spielformaten wie jumblr-Tours, einer Spiele-App für die Brandenburger Jugendarbeit, die eine spielerische Auseinandersetzung mit Themen wie Nachhaltigkeit oder Künstliche Intelligenz ermöglicht. Ergänzt wurde dies durch spielerische Formen des Erprobens und Reflektierens von KI im wannseeFORUM.

Bildungsreferentin steht vor einem Beamerbild mit dem Titel 'Praxisqualifizierungen' und mehreren Informationspostern in einem Raum mit hohen Fenstern und Spiegeln.

Tag 2: Austausch und gemeinsames Lernen

Der zweite Tag stellte in Barcamp-Form den Austausch untereinander und das spielerische Lernen voneinander in den Mittelpunkt. Ein digitales Begleitpad dokumentierte alle Spiele und Methoden, sodass die Inhalte über den Workshop hinaus weiter genutzt werden können. Die Mischung aus aktiven Methoden, praxisnahen Übungen sowie offener Diskussion und Reflexion sorgte dafür, dass alle Teilnehmenden mit einem prall gefüllten Methodenkoffer und frischer Motivation nach Hause gingen.

Sechs Personen von einer Gruppe sind zu sehen. sie stehen in einem Raum mit Holzfußboden und halten Stühle und spielen damit ein Gruppenspiel.

Spiele als Lerninstrumente reflektieren

In der außerschulischen kulturellen und politischen Jugendbildung spielen freies Spiel und spielerische Methoden eine zentrale Rolle. Ob in analoger Form – etwa als Karten- oder Brettspiel – oder in digitalen Spielformen: Sie eröffnen Zugänge zu Lernzielen wie Teambuilding, Inspiration für kreatives Arbeiten, handlungsorientiertes Erproben und Wissensvermittlung – und das immer verbunden mit Spaß. Besprochen wurde daher jeweils konkrete Einsatzmöglichkeiten in der praktischen Bildungsarbeit.

Fünf Personen sitzen um einen Tisch und spielen ein Kartenspiel mit grünen Karten und Bildern darauf.

Freiräume und Regeln

Durch Spiel entstehen Freiräume für vielfältige Lernformen, die Kreativität fördern und neue Perspektiven ermöglichen. Gleichzeitig schaffen Spiele einen Rahmen aus klaren Regeln, deren Einhaltung und Reflexion nicht nur im Spiel selbst, sondern auch als Sinnbild für gesellschaftliche Prozesse und individuelle Verantwortung verstanden werden können.

Auch die Spielentwicklung selbst kann zur Methode für die inhaltliche Auseinandersetzung werden. So konnten auch von Jugendlichen im wannseeFORUM entwickelte Spiele ausprobiert werden. Auch möglichkeiten für Spielentwicklungsworkshops für Jugendliche wurden besprochen.

Sechs Personen sitzen in einem Raum an zwei zusammengestellten Tischen, diskutieren und schauen sich materialien für die erstellung von z.B. Spielkarten an.

Weiterspielen

Weiterspielen

In der Fülle des Spielangebots und der damit verbundenen Lernpotenziale verflog die Zeit und wuchs der Wunsch nach weiteren Fortbildungen zum Thema, denn „Spielen ist eine Tätigkeit, die man gar nicht ernst genug nehmen kann.“ (Jacques-Yves Cousteau)

Das Seminar wurde gefördert durch: