Im Wahlpflichtseminar „Borders and Bridges“ (12.–17. Januar 2026) setzten sich Freiwillige im FSJ Kultur künstlerisch mit sichtbaren und unsichtbaren Grenzen auseinander und mit Brücken, die verbinden. In zwei parallelen Werkstätten für Tanz und Theater improvisierten und experimentierten die Teilnehmenden gemeinsam und suchten nach individuellen und kollektiven Ausdrucksformen. Dabei brachten sie ihre persönlichen Erfahrungen ein und machten Trennung, Begegnung und Verständigung auf kreative Weise erfahrbar.
Entstanden sind bewegungsstarke Choreografien, szenische Miniaturen und performative Bilder, die persönliche Erfahrungen, gesellschaftliche Grenzen und verbindende Momente thematisieren. Durch Improvisation, Körperarbeit, Sprache und Musik entwickelten die Gruppen eine gemeinsame öffentliche Präsentation. Diese zeigte, wie künstlerischer Ausdruck Unterschiede sichtbar macht und zugleich Wege des Miteinanders eröffnet, als lebendige Brücken zwischen Menschen, Geschichten und Perspektiven.
Seminarergebnise
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In der Theaterwerkstatt setzten sich die Teilnehmenden kreativ mit dem Thema „Borders and Bridges“ auseinander. Ausgehend von persönlichen Erfahrungen, persönlichen Grenzen, körperlichen Grenzen sowie gesellschaftlichen Barrieren entwickelten sie eigene Szenen, Bilder und kurze Performances. Körper, Stimme und Raum wurden genutzt, um sichtbare und unsichtbare Grenzen darzustellen, aber auch Wege, diese zu überwinden und Brücken zu bauen.
Dabei entstanden berührende, nachdenkliche und teils humorvolle Beiträge darüber, was Menschen trennt, wo Grenzen schützen oder einschränken und wie Verbindung, Vertrauen und Begegnung neue Räume öffnen können.

In der Tanzwerkstatt näherten sich die Teilnehmenden dem Themaüber Bewegung, Rhythmus und Körperausdruck. Im Mittelpunkt standen persönliche Grenzen, körperliche Grenzen und zwischenmenschliche Distanz ebenso wie Nähe, Vertrauen und Verbindung. Durch Improvisationen und gemeinsame Choreografien erforschten sie, wie Grenzen im Körper spürbar werden und wie sie sich verschieben, auflösen oder bewusst setzen lassen.
Mit Dynamik, Berührung, Abstand und Begegnung entstanden ausdrucksstarke Bewegungssequenzen, die zeigten, was Menschen voneinander trennt, wo Schutzräume wichtig sind und wie durch gegenseitige Aufmerksamkeit und Zusammenarbeit Brücken entstehen können.

