Vom 21. bis 27. März 2026 kamen Schüler:innen vom Gymnasium am Augarten in Wien und dem Goethe-Gymnasium in Berlin zusammen. Eine Woche lang beschäftigten sie sich mit Menschenrechten und Demokratie sowie deren Stärkung in Europa.
Das Seminar „In Zeiten des Aufbruchs steht die Demokratie nicht still“ hatte sich zum Ziel gesetzt, das Verständnis für die Europäische Menschenrechtskonvention und die Demokratie zu stärken. Die Schüler:innen aus Berlin und Wien lernten Verantwortung für Menschenrechte, Europa und die demokratischen Grundwerte zu übernehmen und für diese Einzustehen– mit iher eigener Stimme und in ihrem Handeln. Im Rahmen einer Exkursion in die Innenstadt erzählten sich die Teilnehmenden gegenseitig Biographien von „Held:innen für Demokratie und Menschenrechte“. So lernten sie zum Beispiel Hilde Copi und ihren Widerstand gegen den Nationalsozialismus sowie eine Reihe weiterer Personen kennen. Im nächsten Schritt sammelten die Schüler:innen ihre Held:innen. Dazu zählten Anne Frank, Rezo, Alexander Van der Bellen aber auch Greta Thunberg. Schnell wurde deutlich, dass Vorbilder eine ambivalente Haltungen aufweisen können – eine Erkenntnis, die zu lebhaften Diskussionen anregte und die aktive Auseinandersetzung mit historischen und aktuellen Themen förderte.
Wie es ab 16 möglich ist, ganz direkt Einfluss auf die Demokratie nehmen, wurde beim Besuch von Dennis Buchner auf lebendige Weise vermittelt. Als Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses berichtete er darüber, wie parlamentarische Demokratie funktioniert und wofür sich Demokrat:innen einsetzen. Er nahm zu aktuellen Fragen wie dem Wohnungsmangel Stellung und betonte, wie wichtig es ist, wählen zu gehen.

Anschließend arbeiteten die jungen Menschen zu zentralen Werten der Demokratie in den Werkstätten. Das Seminar wurde jetzt immer mehr zu einem Raum, in dem Theorie und Praxis, Reflexion und kreatives Handeln aufeinandertrafen und verschmolzen. Die Teilnehmenden wurden ermutigt, ihre Meinung zu äußern, kritisch zu hinterfragen und aktiv am gesellschaftlichen Diskurs teilzuhaben. Die Ergebnisse davon übersetzten sie in Kunstwerke. Dabei reflektierten sie immer wieder Inhalt und Ausdruck des Geschaffenen in gemeinsamen Gesprächen. Den Abschluss bildete eine Präsentation, in der die Teilnehmenden ihre Werke ausstellten, aufführten und die dahinterstehenden Ideen den Gästen vorstellten.
Seminar results
Unter der Leitung von Ezgi Sahin entstand inerhalb von vier Tagen eine eindrucksvolle Performance die zentrale Elemente des Seminars aufnahm. Intensiver beschäftigten sich die Akteure mit der Frage der Gewalt. Ihre Ergebnisse brachten sie in einer Mischung aus Tanzkunst und Streetdance-Elementen auf die Bühne.

Felix Pestemer begleitete die Comicwerkstatt. Ausgehend von ihrer Lebenswelt griffen die Zeichner:innen ganz unterschiedliche Themen auf. Entsprechend weit gefächert sind die Inhalte der Ergebnisse, die bei der Präsentation ausgestellt wurden. Karikaturen von Lehrer:innen sind dort genau so zu finden wie die emanzipatorische Weiterentwicklung von Grimmschen Märchen.
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Tobias Möhring hat die Metallwerkstatt entwickelt und im wannseeFORUM aufgebaut. Die Teilnehmenden dieser Werkstatt haben im Garten gehämmert, geschweißt und geflext: Skulpturen enstanden. Zum Teil erhielten sie einen Farbanstrich und zur Präsentation in einen Rahmen aus Holz. Unter den Klängen von „Schwerer-Metall“-Musik präsentierten die jungen Menschen ihre Ergebnisse im abgedunkelten Kaminsaal, was die die Industrial-Amtosphäre der Show noch deutlicher hervortreten ließ.
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Gigow Flow leitete diese Werkstatt und gab am ersten Tag eine Einführung ins Genre. Anküpfend an die Impulse aus der thematischen Programmeinheit und den Exkursionen machten sich die Teilnehmer:innen daran einzelne Strophen zu reimen. Die eindrucksvolle Hook macht das Ergbnis der Werkstatt zu einem ganz besonderen Hörerlebnis.
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Am Beginn der Werkstatt, die von Helena Ohmert geleitet wurde, stand der Rahmenbau. Nach deren Bespannung und Grundierung bannten die Schüler:innen aus Wien und Berlin ihre Eindrücke und Gedanken zum Thema auf die Leinwände. Acryl und andere Farben spiegeln das „nicht still stehen“ der Demokratie und die Gefahr der die Regierungsform ausgesetzt ist wider.
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We would like to thank all participants, teachers and workshop leaders for a successful seminar.

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